Haben die Worte Adenauers noch Gewicht?

Wer unsere besondere Verpflichtung gegenüber den Juden und dem Staat Israel verleugnen will, ist historisch und moralisch, aber auch politisch blind. Der weiß nichts von der jahrhundertelangen deutsch-jüdischen Geschichte und nichts von den reichen Beiträgen, die von Juden zur deutschen Kultur und Wissenschaft geleistet worden sind. Er begreift nicht die Schwere der Verbrechen des nationalsozialistischen Massenmords an den Juden.
Konrad Adenauer

Am 8.12.2017 pünktlich nach der lokalen Hasspredigt genannt Freitagsgebet machen sich 1200 Muslime wohl zumeist ohne deutsche Staatsbürgerschaft auf vor der US-Botschaft und dem Brandenburger Tor gegen die Anerkennung  Jerusalems durch die USA zu protestieren.

Es wird Allahu Akbar(Allah ist am größten), und Tod den Juden skandiert, eine improvisierte israelische Flagge verbrannt, die Absperrung zur US Botschaft wird angegriffen, Symbole und Fahnen der verbotenen Hamas werden gezeigt, und Reden auf arabisch gehalten.

Die Reaktion der Berliner Polizei, 10 Festnahmen (vermutlich bei dem Sturm auf die US-Botschaft) und Ansprachen auf arabisch. Die Polizei Berlin gab an mit 450 Polizisten vor Ort gewesen zu sein. Dennoch wurden die obigen Straftaten weitestgehend geduldet.

Kann also noch von besondere Verpflichtung gegenüber den Juden und dem Staat Israel gesprochen werden wenn derartiges in der deutschen Hauptstadt geschieht?

 

Seither hat jeder Politiker ob wichtig oder nicht, mit 3 Tagen Verspätung, dann auch die Kanzlerin, alles verurteilt. Denn es ist ja böse und darf nicht passieren und noch viele weitere leere Phrasen.

Viele stellten sich auch vor die Polizei Berlin, die ja nicht anders handeln kann, denn das Demonstrationsrecht ist tief in der Verfassung verankert. Deshalb wäre es schwer eine Demonstration zu verbieten. Augstein, der Chefredakteur des Freitag, klärt auch über Twitter auf, dass das verbrennen von Flaggen ja nicht grundsätzlich verboten sei.

Die Polizei Berlin konnte also nicht anders als den Demonstranten an mehreren Tagen am Brandenburger Tor dabei zuzusehen, wie sie Tod den Juden skandieren?

Nicht ganz, die Altparteien mögen es schon vergessen haben, aber 2005 haben sich alle geeinigt, um das Versammlungsrecht zu verschärfen. Man wollte gegen den bösen deutschen Nazi ins Feld ziehen und es ihm unmöglich machen das Demonstrationsrecht zu missbrauchen.
Seither können Demonstrationen in der Nähe des Holocaust Mahnmals leichter verboten werden.

Warum hat die Polizei Berlin das nicht getan? Ist eine Rot/Rot/Grüne Regierung Berlins nicht daran interessiert gegen Antisemitismus vorzugehen?

Prinzipiell Ja, aber das war ja nur für böse deutsche Nazis gedacht. Jetzt sind da aber die Muslime, die neue Wählerschaft von Rot/Rot/Grün die „Tod allen Juden“ schreit. Also verkaufte die linke Regierung Berlins die Juden. Der bis heute gelebte Antisemitismus in der politischen Linken wurde bereits Anfang des Jahres aufgezeigt, als wochenlanger Streit über eine Dokumentation von Arte tobte, welche zurückgehalten werden sollte, da diese die europäische Linke als Hort des Antisemitismus identifizierte.

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