Wie die AfD CDU und Medien mit einem Antrag vorführt

Großes Gelächter und Verachtung schlägt der AfD am 02.03.2018 für ihren Antrag zur Festsetzung der Deutschen Sprache als Landessprache im Grundgesetz entgegen.

Die Systempresse titelt wie folgt:

  • AfD-Antrag zur deutschen Sprache sorgt für Hohn und Spott
  • Hier zerpflückt CDU-Politikerin Connemann den AfD-Antrag zur deutschen Sprache
  • Ostfriese zerpflückt AfD-Antrag zur deutschen Sprache
  • SPD-Abgeordneter kontert AfD mit Rede auf plattdeutsch

Aber hier zeigt die Systempresse wieder ihre Scheinheiligkeit. Denn egal wie man zur AfD steht, so ist klar die AfD hat keine Mehrheit im Parlament. Beschlüsse können ohne Zustimmung anderer Parteien nicht getroffen werden.

Aber es kann davon ausgegangen werden, dass die AfD mit ihren Anträgen in erster Linie eine Festlegung der CDU beabsichtigt.
Dies kann aber nur funktionieren, wenn Journalisten ihrer Aufgabe als objektive Berichterstatter nachkommen. Denn würden sie diese tun, so müssten sie eigentlich ganz anders titeln.

Überschriften wie „CDU stimmt entgegen eigenem Parteitagsbeschluss“ wären dann weit verbreitet. Denn Journalisten haben eigentlich die Aufgabe, des Bürgers Gedächtnis zu sein. Sich zu erinnern, dass die CDU 2016 beschlossen hat Deutsch ins Grundgesetz aufzunehmen. Und deshalb müssten die Journalisten auch den Finger in die Wunde legen. Denn alle Abgeordneten sind ausschließlich ihren Wählern verpflichtet. Und die CDU stimmte entgegen ihren eigenen Beschlüssen und den Wünschen ihrer Wähler ab. Das tut weh, aber das war wohl auch die Absicht der AfD. Aufzuzeigen das nicht die AfD, sondern die CDU die Fundamentalopposition betreibt.

Warum also titelt die Systempresse nicht so wie man es von den Journalisten erwarten würde?
Im blinden Gehorsam und im „Kampf gegen Rechts“ lassen die Journalisten schon einmal ein paar Schritte weg, damit der Bürger nicht selbst denken muss. Man muss dem Bürger nicht einfach die Fakten vorlegen, es geht einfach schneller zu sagen, die AfD hat einen Antrag gestellt und sich wieder einmal lächerlich gemacht.
Dass die CDU ihre eigenen Wähler aus Parteikalkül heraus verkauft, muss da gar nicht erst erwähnt werden. Denn der Antrag kam ja von den „Bösen“.
Hatte die AfD also eigentlich vorgehabt der CDU den Spiegel vorzuhalten und dem Bürger zu zeigen, dass es die CDU ist, die entgegen der Interessen der demokratischen Rechten handelt. So hat sie eigentlich der Systempresse eine weitere Möglichkeit verschafft zu zeigen, dass diese mit Journalismus und objektiver Berichterstattung auf Kriegsfuß stehen. Was diese ohne darüber nachzudenken sofort getan haben.

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