Direkte Demokratie, und warum der ARD die Knie schlottern

Die Schweiz hat über die Abschaffung der Gebühren für den öffentlichen Rundfunk abgestimmt. Auch wenn eine große Mehrheit sich dagegen ausgesprochen hat, so war die Verunsicherung auch in Deutschland sehr groß. Denn ein Ja aus der Schweiz wäre nur das i-tüpfelchen auf einer ganzen Serie von Horrormeldungen.

Glücklich über die Gebühren war der Deutsche noch nie, aber wer ist das schon. Es freut sich ja auch keiner über Steuern, Blitzeis oder einem Stromausfall. Manche Dinge im Leben gehören eben dazu, und außerdem konnte der Deutsche Michel sich lange Zeit darauf verlassen, wenn er um 20:00 Uhr die Tagesschau einschaltet ausreichend „Informationen“ zu erhalten, um am Wochenende beim Stammtisch fleißig mitpoltern zu können.

Diese Zeiten sind aber schon lange vorbei. Zuletzt hat das öffentlich Rechtliche einen Skandal nach dem anderen verarbeiten müssen.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.

§ 11 RStV

Mir persönlich wurde es offenkundig, dass diese Grundsätze nicht mehr gegeben sind, als Ende 2014 über Pegida berichtet wurde. Schon vorher war ich am Zweifeln, aber greifbar wurde es erst dann.

Die Situation im Moment ist folgende.

  • Nach einer Studie sind 61,5% aller politischer Journalisten in Deutschland entweder der SPD oder den Grünen zugewandt. Gerade mal 15% der CDU oder der FDP.
  • Eine weitere Studie weist der deutschen Presse 2015 in der Flüchtlingskrise nach, sich in überwältigender Mehrheit auf die Seite von ProAsyl gestellt und alle journalistischen Grundsätze mit Füßen getreten zu haben.
  • Silvester 2015 wurde eine ans Mittelalter erinnernde Massenvergewaltigung durch muslimische Migranten, von den Medien versucht, totzuschweigen.
  • Der Mord an einer Studentin in Freiburg wurde von der ARD zu einem regionalem Ereignis erklärt
  • Und bis heute stemmt sich der Presserat gegen eine transparente Berichterstattung, welche die Herkunft von Tätern nennt.

Das ist die Situation in welcher sich die Mehrheit der Deutschen Presselandschaft und eine große Mehrheit der öffentlich rechtlichen Presse befindet.

Nachweislich verlassen die Journalisten in Deutschland die Grundlagen der journalistischen Arbeit, um dem Bürger ihrer Ideale aufzuzwingen.

An die Worte von Hans Joachim Friedrich kann oder will sich niemand erinnern.

Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.

Bisher habe ich lediglich Fakten aufgezählt.

Das ist die Situation und wirklich bestritten wird die auch nicht. Es wird geschwiegen aber nicht dementiert. Wie auch, wenn es zutreffend ist.

Neben dem Verrat an den Grundsätzen des Journalismus, gibt es noch ein Problem der öffentlich Rechtlichen.

Der 21. Bericht der KEF weist für die öffentlich Rechtlichen einen jährlichen Ertrag aus den Zwangsgebühren von knapp 8,8 Milliarden Euro aus. Für diese unglaubliche Fülle an Geld werden 20 Fernseh- und 6 Radiosender betrieben.
Zum Vergleich die ProsiebenSat1 Media AG betreibt 7 kostenfreie, und 4 kostenpflichtige Fernseh- und 4 Radiosender. Dieses alles wird betrieben mit einem für 2016 ausgewiesenen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden und einem Gewinn von 700 Millionen Euro. Die operativen Kosten werden im Geschäftsbericht mit 2,8 Milliarden angegeben.

Diese Zahlen alleine zeigen die unglaubliche Verschwendung durch den öffentlich rechtlichen Staatsfunk.

Diese einfachen Zahlen waren aber nicht Teil der Diskussionen die noch in der letzen Woche vor dem Votum in der Schweiz stattfanden.
Man versuchte „offen“ z.B. bei Maischberger zu diskutieren, aber diese Zahlen blieben außen vor. Es war Augenwischerei und diese Zahlen beweisen das.

 Zusammenfassend, wird der Bürger nicht nur belogen, sondern auch um sein Geld geprellt. 

Das dürften ausreichend Gründe sein um das System, wie es jetzt existiert, in Frage zu stellen und starke Reformen zu fordern.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s